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von Internationalen Institut für Sozionik

Aušra Augustinavičiūtė
Über Symbole
Смысловое содержание символов, используемых в соционике

Sozionik, Symbol, Intuition, Sensorik, Logik, Ethik

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Es wird der Bedeutungsinhalt der in der Sozionik verwendeten Symbole dargestellt.

schwarzes Dreieck

schwarze Intuition

I
Inhalt des Objekts. Seine potentielle Energie und Inhalt, innere Möglichkeiten. Das im Objekt festgelegte Programm, seine innere Struktur, beliebige konkrete Fähigkeiten des Menschen. Das, was K. Marx Arbeitskraft nannte, d.h. die Gesamtheit physischer und psychischer Fähigkeiten des Menschen.

Das Gefühl von Vorhandensein–Fehlen der verborgenen inneren Fähigkeiten, Möglichkeiten, das die Fähigkeit gibt, Beständigkeit oder Kurzzeitigkeit irgendeines Objekts oder einer Erscheinung zu sehen.
schwarzer Kreis

schwarze Sensorik

F
Form des Objekts. Kinetische Energie des Objekts, seine Bereitschaft, seine Energie auszunutzen. Seine äußerlichen Eigenschaften — Farbe, Umrisse, Glätte oder Rauheit der Oberfläche, äußere Mobilisierung, Wille des Menschen, Fähigkeit und Bereitschaft, ihn in Bezug auf sich und die anderen zu benutzen.

Das Gefühl der Bereitschaft oder Nichtbereitschaft des Objekts zur Erscheinung des Willens, der Kraft, das Gefühl der ästhetischen Schönheit–Unschönheit des Objekts.
schwarzes Quadrat

schwarze Logik

P
Äußere Bewegungen. Ereignis, Tatsache, Handlung, Veränderung des Platzes im Raum. Äußere Erscheinung des Prozesses, seine Form. Umstellung des Objekts im Raum und beliebige andere Formen der äußeren Be-wegung von Objekten.

Das Gefühl der Logik–Unlogik der Handlung, das Gefühl der Möglichkeit–Unmöglichkeit, dem Geschehenden zu widerstehen.
schwarzer Winkel

schwarze Ethik

E
Innere Prozesse. Innere, vor den Augen verborgene Prozesse, die sich oft durch von innen ausgehende Laute oder Veränderungen des Äußeren des Objekts verraten (z.B. Rötung des Gesichts). Für den Menschen ist es ein Bereich von emotionalen Erlebnissen bis zur Verdauung. Emotio-nale Zustände, Stimmungen, Aufregung, Niedergeschlagenheit.

Das Gefühl der Angemessenheit–Unangemessenheit der inneren Impulse, das Gefühl der Möglichkeit–Unmöglichkeit, das Geschehende in sich oder im anderen Objekt zu verändern.
weißes Dreieck

weiße Intuition

T
Zeit. Subjektive Zeit des Objekts und objektive Kalenderzeit. Die Dauer des Funktionierens oder Daseins des Objekts, die durch das Vorhandensein der potentiellen Energie und ihrer Ausnutzung in einer Zeiteinheit bestimmt wird. Äußere Situation des Objekts unter anderen Objekten, d. h. seine Situation in Zeit. Zeitspannen zwischen Ereignissen, Dauer einzelner Ereignisse, Reihenfolge von Ereignissen und Prozessen, ihr Rhythmus in der Zeit, Geschwindigkeit, Langsamkeit. All das betrifft sowohl äußere, als auch innere Prozesse.

Das Gefühl der Rechtzeitigkeit–Verspätung, Eile – Ruhe usw., das Gefühl der Relativität des Geschehenden in der Zeit.
weißer Kreis

weiße Sensorik

S
Befinden. Innere Situation des Objekts unter anderen Objekten, ihr Einfluss auf sein Befinden, Widerspiegelung in seinem Befinden. Man kann sagen, „der Klang” des Raums innerhalb des Objekts. Das Befinden wird sowohl durch äußere, als auch durch innere Prozesse bestimmt.

Das Gefühl des Angenehmen – Unangenehmen, der physischen und ästhetischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit.
weißes Quadrat

weiße Logik

L
Entfernung im Raum, Raum. Entfernung zwischen Objekten, Platz im Raum oder unter anderen Objekten, Hierarchie. Das System als Gesamtheit von eingeführten oder einführenden Abständen, System der objektiven gesetzmäßigen Wechselwirkungen in der Natur und Gesellschaft. Objektive Bedürfnisse des Menschen, d.h. ein von ihm benötigtes System der Verhältnisse zu verschiedenen Objekten, angefangen mit Lebensmit-teln. Alle Abstände sind Ergebnis der äußeren Umstellungen.

Das Gefühl der Logik – Unlogik, Vernünftigkeit – Unvernünftigkeit.
weißer Winkel

weiße Ethik

R
Anziehende Kraft der Objekte, Anziehung. Das kann man „subjektive Abstände” zwischen Objekten nennen. Für den Menschen ist es, zum Beispiel, Liebe – Hass. Der Geliebte ist auch auf große Distanz nahe, der Gehasste ist auch auf kleine Distanz fern.

Das Gefühl der Angemessenheit–Unangemessenheit der Beziehungen, der Güte von Menschen oder seiner schlechten Eigenschaften, das Gefühl des Wunsches – Gleichgültigkeit usw.
P.S. :

Аугустинавичюте А. О символах // Соционика, ментология и психология личности. — 1998. — № 2. — С. 20–21.

Übersetzung: Nadiya Medvedovska

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